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Wie entsteht ein Strand: Sand, Dünen und Meer im Gleichgewicht

Woher kommt der Sand?

Kurz gesagt: Sand entsteht aus Gesteinsfragmenten und Muscheln, die vom Meer und vom Wind transportiert werden.

Jedes Sandkorn hat eine jahrtausendealte Geschichte. Das Meer erodiert die Küstenfelsen, Flüsse transportieren Sedimente, und der Wind lagert sie an der Küste ab.

In Gallura ist der Sand oft hell und fein, da er aus Quarz und Muschelfragmenten besteht, die durch die kombinierte Wirkung von Meer, Sonne und Zeit entstanden sind.

Perfekte Beispiele für diese Eigenschaften sind Strände wie Porto Taverna, Cala Brandinchi und Lu Impostu, wo die weißen Körner das Licht reflektieren und das Wasser in einem leuchtenden Türkis erstrahlen lassen. Diese Strände zeigen, wie Natur und Zeit zusammenwirken, um Landschaften von seltener Schönheit zu schaffen.

Die Rolle des Windes und der Dünen

Kurz gesagt: Der Wind verweht den Sand und bildet Dünen, die den Strand schützen.

Küsten-Dünen sind natürliche Barrieren, die den Strand vor Erosion schützen. Auf Sardinien transportieren der Mistral und der Scirocco den Sand ins Landesinnere, wo er sich ansammelt und von Pionierpflanzen wie der Seelilie oder dem Strandhafer fixiert wird.

Diese Pflanzen haben tiefe Wurzeln und verhindern, dass der Wind den Sand wegweht: Ohne sie würden die Strände innerhalb weniger Jahre verschwinden.

Die Bedeutung des Schutzes der Dünen

Kurz gesagt: Das Betreten oder Beschädigen der Dünen gefährdet das Gleichgewicht der gesamten Küste.

An vielen Küstenabschnitten der Gallura, wie Porto Taverna und Cala Brandinchi, wurden zum Schutz der Dünen vorgeschriebene Wege angelegt. Das Betreten der Dünen außerhalb der markierten Wege oder das Aufstellen von Sonnenschirmen auf den Dünen beschädigt die Wurzeln und beschleunigt die Erosion. Die Holzstege und eingezäunten Bereiche sind keine Einschränkungen, sondern Maßnahmen zum Schutz der Umwelt.

Das Beispiel Porto Taverna

Kurz gesagt: Dank nachhaltiger Bewirtschaftung ist Porto Taverna einer der am besten erhaltenen Strände der Ostküste.

In den letzten Jahren wurden Zugangswege und Schutzbarrieren installiert. Das Ergebnis ist sichtbar: Der Strand behält seine natürliche Form und das Wasser bleibt klar. Die Gäste der Residence Lu Nibareddu können ihn zu Fuß erreichen und aktiv dazu beitragen, ihn intakt zu halten.

FAQ – Strände und Dünen

Warum ist der Sand in Porto Taverna so hell? Wegen des hohen Gehalts an Quarz und Muschelfragmenten.

Darf man die Dünen überqueren? Nur auf den gekennzeichneten Wegen. Das Betreten der Dünen ist verboten.

Bewegen sich die Dünen wirklich? Ja, sie verschieben sich langsam mit dem Wind und formen sich im Laufe der Zeit.

Wie kann ich zu ihrem Erhalt beitragen? Benutzen Sie die Holzstege und entfernen Sie keine Pflanzen oder Sand.